WIM-Interview mit Michael Peter

Blick für verborgenes Potential.


12.09.2011 - „Schaffe, schaffe, Häusle baue“ liegt den Schwaben – wenn man dem allseits bekannten Spruch glaubt – ja angeblich in den Genen. „Ich habe schon früh jede frei Minute auf dem Bau verbracht“, erinnert sich der gebürtige Schwabe und P&P-Geschäftsführer Michael Peter lachend.

„Bei mir trifft das Vorurteil also zu.“ Peter ist heute froh über die Entscheidung, sich nach dem Abitur für eine Ausbildung in der Baubranche entschieden zu haben: „Die Lehre war zwar eine harte Zeit, aber heute profitiere ich davon, zu wissen wie das Handwerk funktioniert.“
Dass er nicht sein ganzes Leben in diesem Beruf arbeiten möchte, war ihm allerdings schon früh klar und so machte er sich mit nur 24 Jahren als Bauträger selbstständig. „Mein erstes Objekt war ein kleines Haus in Diebach – einem 40 Seelen-Dorf in Mittelfranken – das ich alleine sanierte und später wieder mit Ertrag verkaufte“, so Peter. „Danach war mir klar, genau das will ich machen!“ Nur zwei Jahre später gründete Peter die P&P Bauträger GmbH, die zunächst den Schwerpunkt auf die Sanierung denkmalgeschützter Immobilien in den neuen Bundesländern legte. Der Erfolg stellte sich schnell ein und schon bald realisierte er auch Projekte in Berlin, München und in der Metropolregion Nürnberg.

Aus einem Einmannbetrieb entwickelte sich eine Firma, die heute 100 Mitarbeiter beschäftigt und sich mit der Stiftung Vita sozial engagiert. Sein Erfolgsrezept: Verborgenes Potenzial in Immobilien erkennen. „Ich lasse mich von einem baufälligen, heruntergekommenen Gebäude nicht abschrecken, sondern sehe, was daraus werden könnte“.

Den endgültigen Durchbruch schaffte Peter mit der Parkpromenade Fürth, einem ehemaligen Offizierswohnheim in der Flößaustraße. „Seither wurden wir auch als Quartiersentwickler wahrgenommen“, so Peter. Weitere bekannte Projekte des Unternehmens sind das ehemalige Carrera-Gebäude (heute: Carrée Vita), das ehemalige Uvex-Gelände (heute: City Central 3) und das ehemalige Kasernengelände in Vach (heute: Carrée Verde). Aktuell hat P&P Pläne für eine Immobilie mit prominenten Namen: Der Grundig-Park mit Villa wird 230 Wohneinheiten weichen, der Baubeginn ist für 2012 geplant. Weitere Projekte in Nürnberg sind das Zuckerbär-Areal sowie das ehemalige Heumann-Gelände.

Vor drei Jahren erweiterte Peter sein Unternehmen um den Bereich Neubau, der inzwischen 50 Prozent des Umsatzes ausmacht. „Künftig wird der Bereich der umsatzstärkste unseres Unternehmens sein“, so Peter. Doch auch im Bereich Gewerbeimmobilien ist P&P mit dem Tochterunternehmen P&P Liegenschaften GmbH zunehmend aktiv. 2009 erwarb P&P nach der Quelle-Insolvenz ein Gebäude, das das Fürther Traditionsunternehmen zuletzt als Standort für den Bereich Informationstechnologie nutzte. Aktuell entstehen hier Business Lofts für 400 Mitarbeiter.

Trotz der vielen Projekte, die das Unternehmen in den letzten Jahren verwirklicht hat, antwortet Peter auf die Frage nach seiner „Lieblingsimmobilie“: „Mein erstes Objekt – das kleine Haus in Diebach.“

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