Startschuss für den Bau auf dem Zucker-Bär-Areal

Nach 36 Jahren im Dornröschenschlaf.


30.09.2011 - NÜRNBERG - Im Jahr 2010 wurde das verwahrloste Areal wieder wachgeküsst. In einer Zwangsversteigerung erwarb die Fürther Firma P&P für 655.000 Euro die 6.500 Quadratmeter große Fläche in St. Leonhard. Sie plante Neubauten und den Erhalt der Zucker-Bär-Fabrikantenvilla.

Gestern erfolgte der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten.
Nichts ist mehr zu sehen von den Fabrikhallen der Süßwarenfabrik von Karl Bär, die hier noch vor einem Jahr vor sich hin gammelten. An ihre Stelle ist eine weite Fläche getreten, auf der schon bald exklusive Neubauten stehen werden. 93 Wohnungen und acht Gewerbeeinheiten werden in vier Gebäuden Platz finden. In den drei- bis fünfstöckigen Häusern soll es Wohnungen mit ein bis drei Zimmern geben, für Singles, Paare, aber auch Familien.

Gebaut wird entlang der Rothenburger Straße, der Holzschuherstraße und der Wolgemutstraße. Im Innenbereich baut P&P ein weiteres Gebäude für acht bis zehn Familien. Dort soll auch ein kleiner Park entstehen, der öffentlich zugänglich sein soll. „Die Grünflächen sind größer als die bebauten Flächen“, freut sich Michael Peter von P&P. Auch vor den Parterre-Wohnungen soll es zur Innenseite des Quartiers kleine Gärten von 50 bis 100 Quadratmetern geben.
Autos der Bewohner finden in einer Tiefgarage Platz, die sich fast komplett unter den 6.500 Quadratmetern ausbreiten soll. Viel spannender als die Neubauten findet Michael Peter aber die Sanierung der Fabrikantenvilla, die Ende des 19. Jahrhunderts errichtet worden war. In ihr haben die Arbeiten bereits begonnen, drei Wohneinheiten mit bis zu 160 Quadratmetern werden hier entstehen. Vielleicht eröffnet P&P darin auch eine Nürnberger Niederlassung, sollte der neue Investor das ermöglichen. Einen Teil der Neubauten behält P&P, ein anderer wird veräußert. Es soll ein Erlös von 20 Millionen Euro erzielt werden.

P&P ist darauf spezialisiert, in alten Häusern, die wie die Villa unter Denkmalschutz stehen, hochwertige Wohnungen zu schaffen. „Ich konnte mir schon immer gut vorstellen, wie so ein altes Gebäude aussehen kann“, sagt Peter. Revitalisierung in Form von Sanierung sei ihm näher als das Schöpferische bei einem Neubau. In Fürth beispielsweise füllte P&P das frühere Kasernengelände der Amerikaner, heute Südstadtpark, und das Gelände der Firma Carrera, das zuvor 15 Jahre lang verfiel, mit Leben.

Infos: Sa. und So., 13 bis 16 Uhr an der Baustelle, Holzschuherstraße.

http://www.pp-gruppe.de/fileadmin/user_upload_old/user_upload/06_pdf/110930_Nuernberger_Zeitung.pdf

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