Neues Leben in altem Gemäuer

P&P-Gruppe verwandelt früheres Hauptzollamt in Bau mit Mikro-Apartments.


Nürnberger Nachrichten 30.09.2014 - Wohnen, wo einst Waren aus aller Welt lagerten: Die P&P-Gruppe revitalisiert das seit Jahren brachliegende Zollhof-Areal und verwandelt die denkmalgeschützten Ziegelbauten aus dem 19.Jahrhundert in schicke Mikro-Apartments und repräsentative Gewerbeflächen.

Herzstück des neuen Projekts ist der Mittelteil des historischen Gebäuderiegels, das ehemalige Zollhallengebäude, das durch zwei Türmchen von den beiden Kopfbauten getrennt wird. Auf einer Gesamtfläche von 3006 Quadratmetern entstehen hier 89 hochwertig ausgestattete Mikro-Apartments sowie sechs Zweizimmerwohnungen, berichtet Jürgen Eschbach, der bei P&P den Geschäftsbereich Real Estate leitet.

Zielgruppe der kleinen, aber feinen Wohnungen sind zum Beispiel Geschäftsleute aus dem In- und Ausland, die für einen bestimmten Zeitraum ein zweites Standbein in Nürnberg benötigen. „Die Mietdauer beim Business-Wohnen liegt erfahrungsgemäß zwischen sechs Monaten und zwei Jahren“, weiß Eschbach zu berichten.

Dass das Konzept aufgeht, sehe man beim Heumann-Areal in der Südstadt, welches vom Fürther Unternehmen ebenfalls saniert wird: „Alle Wohnungen dort sind bereits vermietet.“ Und der Standort Zollhof ist für diesen Zweck kein bisschen weniger attraktiv gelegen als das Heumann-Gelände, ist sich Eschbach sicher: Der S-Bahn-Halt Steinbühl ist um die Ecke, zum Plärrer oder zum Opernhaus sind es nur drei Minuten zu Fuß.

P & P-Geschäftsführer Michael Peter freut sich, dass mit der Revitalisierung des 10 144 Quadratmeter großen Zollhof-Geländes „ein riesiges innerstädtisches Areal zugänglich wird, das bislang kaum in den Köpfen der Nürnberger existierte, weil es komplett abgeriegelt war“. Während der Verkauf der 89 Mikro-Apartments bereits beginnt, gehen die Bauarbeiten erst im April/Mai 2015 los. Die Fertigstellung ist bis Ende 2016 geplant. Der Denkmalschutz in den 1886 bis 1889 errichteten Zollbauten habe dabei oberste Priorität.

Auch die beiden Kopfbauten, von denen einer erst in den 50er Jahren angebaut wurde, werden bis dahin ebenfalls denkmalschutz gerecht saniert und als repräsentative Büro- und Gewerbeflächen vermietet, sagt Eschbach: „Für eines der Gebäude haben wir bereits einen Interessenten.“ Auf dem übrigen Areal entstehen neben einem Parkhaus mit 44 Stellplätzen 53 Stellplätze im Freien. Das restliche Gelände, das heute fast komplett versiegelt ist, wird durchgrünt.

VOLKAN ALTUNORDU

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