Das soziale Projekt der P&P Gruppe Bayern: Resümee von Michael Peter
Rückblickend war es für mich ein genialer Tag, da klar und deutlich herüberkam, dass wir ein super Team sind. Der eine kann sich auf den anderen verlassen. Das hat sich konkret beim miteinander Schaffen und Arbeiten ganz praktisch herauskristallisiert.
Einfaches Beispiel: jedes Mitarbeiterteam hatte sein Klassenzimmer zu streichen, das Ziel war es am entsprechenden Abend fertig zu werden. Einige Teams waren besser besetzt, mehr Männer als Frauen bzw. geübtere Kollegen, die waren wesentlich früher fertig. Es war aber selbstverständlich, dass diese Kollegen den weniger Geübteren in den anderen Klassenzimmern halfen und das ganz klar der eine für den anderen da war.
Ein weiteres Beispiel: eine Frau schleppt einen Farbeimer, jemand anders kommt ganz zwanglos hinzu und packt einfach mit an, auch das war selbstverständlich.
Weiteres Beispiel: am Ende sind die Farbspritzer am Boden zu entfernen, auch das war genial und selbstverständlich, dass jeder auf den Knien herumrutschte und die Flecken sauber machte. Egal welche Position: Bereichsleiter, Teamleiter, Sachbearbeiter oder Geschäftsleitung. Jeder war und ist gleich. Alle hatten wir ein gemeinsames Ziel.
Ein weiterer super Aspekt war, dass man einfach diesen Zusammenhalt und die Bereitschaft, füreinander einzustehen ganz stark spüren konnte. Es war eine starke Gefühlserfahrung.
Diese Erfahrung ist jetzt bei den Begegnungen der entsprechenden Mitarbeiter immer im Kopf verankert und somit positiv belegt.
Auch hat es sich bewahrheitet, dass, wenn man bereit ist zu geben, dass man selbst nicht zu kurz kommt und ebenfalls beschenkt wird. So war es zum Beispiel für mich ein Aufwand, die Zeit zu investieren – noch dazu, da wir 3-4 Stunden am Freitagabend prognostiziert hatten und über sieben Stunden gebraucht haben.
Doch hat sich die Investition wirklich gelohnt, denn ich fühle mich bezüglich dieses Erfahrungswertes reich beschenkt. Es ist manchmal wirklich wichtig, andere Wege zu gehen, oder etwas anderes Neues auszuprobieren bzw. über bestehende Gefühls- und Gedankenhürden zu springen.
Ich kann somit nur jeden ermutigen und jedem empfehlen, selbiges auszuprobieren. Wir als P&P Gruppe jedenfalls werden solch einen Sozialtag erneut ausführen.
Das Geniale ist, wenn man gibt, wird man selbst beschenkt. Das ist ein Geheimnis und hier zeigt sich wieder, das Geiz eben nicht geil ist, egal ob es Zeit ist, die man investiert oder Geld. Eher im Gegenteil: Geben ist geil. Da man am Ende mehr hat als zuvor, sozusagen reicher ist.


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